8. Oktober 2017

Presse

11. Spieltag

2. Bundesliga: SKC Viktoria Bamberg II – SKC Nibelungen Lorsch II 2:6 (3269:3382)

Einen wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt konnten die Lorscher gegen den Tabellennachbarn aus Bamberg an diesem Spieltag erzielen und damit den Abstand auf die Abstiegsplätze auf 5 Punkte erhöhen. Bereits im Starttrio konnten die Weichen für den Sieg gestellt werden, als zwei der drei Duelle gewonnen und ein Vorsprung von 29 Kegel herausgespielt wurde. Daniel Saal hatte hieran den Hauptanteil. Er gewann sein Duell mit 3:1 und sehr guten 578 Kegel. Ralph Müller (550) agierte vor allem im Spiel auf die Vollen ein wenig unglücklich und musste sich dem besten Bamberger mit 1,5:2,5 geschlagen geben, Patrick Günther (538/3,5:0,5) konnte dagegen seinen Mannschaftspunkt erzielen. Für das Schlusstrio galt es nun, den mit auf die Bahnen genommenen Vorsprung zu verteidigen. Während Stefan Wernz (549) sein Duell knapp mit 1,5:2,5 verlor, konnte Marinko Ruzic (555:550/2:2) mit den letzten Kugeln sein Duell für sich entscheiden und damit den nächsten Mannschaftspunkt auf dem Konto der Nibelungen verbuchen. Dafür Sorge tragen, dass das Spiel allerdings kein spannendes Finale bot, konnte Manuel Ott, der an diesem Spieltag mit einer bundesligareifen Leistung von 612 Kegel zum besten Lorscher wurde und damit sein Duell deutlich mit 3,5:0,5 gewann. (mao)

8. Spieltag

2. Bundesliga: RW Hirschau I – Nibelungen Lorsch II 7:1 (3524:3244)

Das hätte man sich aus Sicht der Lorscher anders vorgestellt, doch in der Oberpfalz gab es ein Debakel. Bis auf Manuel Ott (582), der im Starttrio den Ehrenpunkt holte, blieben alle Spieler unter 540 LP, keine zweitligareife Vorstellung. Zu Beginn spielten noch Tom Walter (530) und Ralph Müller (532), beide blieben unter ihren Möglichkeiten. Das Schlusstrio enttäuschte dann auf der ganzen Linie und machte die Blamage perfekt. Was Stefan Wernz (534), Daniel Saal (540) und Patrick Günther (524) zeigten, hat in dieser Liga nichts zu suchen. (hub)

Gruppenliga: TuS Rüsselsheim II – Nibelungen Lorsch III (5060:5075)

Es war ein hartes Stück Arbeit für den Mittabellenführer, ehe der knappe Sieg feststand. Auf der nicht sehr ergiebigen Bahnanlage in der Opelstadt wurden ausgerechnet die beiden Oldys Erwin Glanzner (869) und der großartige Helmut Schmitt (886), welcher in der Schlussachse zum Tagesbesten wurde, zu Matchgewinnern. Im Startpaar erzielte Thomas Forell (850) ein annehmbares Ergebnis, Uwe Kilian (848) mit nur 2 Fehlwürfen räumte unglücklich ab. Danach bekam Daniel Geiss die Bahnen überhaupt nicht in den Griff und wurde nach 150 Wurf gegen den angeschlagenen Michael Schmitt ausgewechselt. Zusammen erzielten sie 769 LP und verloren 82 Kegel. Doch durch Helmut Schmitt und einen gut spielenden Swen Dammayer (853) drehten die Nibelungen am Ende doch noch das Spiel. (hub)

7. Spieltag

2. Bundesliga: Nibelungen Lorsch II – SC Luhe Wildenau 1:7 (3238:3412)

Nach einem bisher sehr positiven Saisonverlauf erwischte die Zweite einen rabenschwarzen Tag und musste sich dem Neuling aus der Oberpfalz völlig überraschend und deutlich geschlagen geben. Es hätte keine Heldentaten gebraucht, um diesen solide spielenden Gegner in die Schranken zu weisen. Doch nicht 1 ! Nibelunge erreichte Normalform. Im Startpaar hatte Daniel Saal (543) keine Chance und unterlag deutlich. Manuell Ott (545) holte trotz wenig überzeugender Vorstellung den Ehrenpunkt. Auch das Mittelduo sorgte nicht für die Wende. Stefan Wernz (532) verlor mit 7 Kegel, Thomas Wesch (566) wurde zum besten Lorscher. Trotz 13 LP mehr als sein Gegenspieler verlor er 1:3. In der Schlussachse hatten die Gäste ihre besten Spieler. Patrick Günther (540) verlor mit 1:3, Marinko Ruzic (512) hatte vollkommen verwachst. (hub)

Gruppenliga: Nibelungen Lorsch III – SKG Gräfenhausen II (5228:5200)

Im Duell der beiden Mittabellenführer, bis dato punktgleich, gab es einen Arbeitssieg für die Gastgeber. Man merkte den Akteuren ihre zweifelsohne vorhandene Nervenanspannung an, denn die Ergebnisse blieben deutlich unter Normalwert. Im Starttrio wurde Sven Dammeyer (896) nach starkem Abräumspiel zum besten Lorscher. Helmut Schmitt (883) spielte stark in die Vollen, während Erwin Glanzner (855) in beiden Disziplinen solide agierte. Das Schlusstrio musste eine klare Führung verteidigen. Dies gelang Uwe Kilian (886) sehr gut. Daniel Geiss (446) ging angeschlagen ins Spiel und wurde nach 100 Wurf gegen Jugendspieler Tom Walter (427) ausgewechselt. Der Vorsprung vor den letzten 50 Wurf betrug 126 Kegel, das Spiel war praktisch entschieden. Doch dann drehten die Gäste mächtig auf, Thomas Forell (835) verlor vollkommen seine Linie und machte dadurch das Spiel noch einmal ungewollt spannend. Letztlich rettete man 28 LP ins Ziel und liegt nun punktgleich mit St. Stephan an der Tabellenspitze. (hub)

3. DKBC-Pokalrunde: KC Schwabsberg – Nibelungen Lorsch 6:2 (3720:3526)

Im Gegensatz zu den bisherigen Bundesligaspielen, die zwar alle verloren gingen, die meisten allerdings sehr knapp und unglücklich, hatten die Lorscher gegen eine entfesselt aufspielende Mannschaft aus dem Ost-Alb-Kreis diesmal keine Chance und mussten eine Niederlage mit fast 200 Kegel einstecken. Nach dem Startpaar hatte man noch etwas Hoffnung, als der momentan bärenstarke Thorsten Gutschalk (640) sein Spiel mit 4:0 gewinnen konnte. Ralph Müller (573) hatten dagegen den Tagesbesten M. Dirnberger (665) als Gegner und wurde in Folge dessen deutlich geschlagen. Das Mittelduo zeigte unterschiedliche Leistungen. Jochen Steinhauer (593) zeigte eine gute Vorstellung und gewann sein Spiel. Frank Gutschalk war dagegen völlig indisponiert und wurde nach der halben Wurfserie gegen einen etwas besseren Manuel Ott (zus. 539) ausgewechselt. In diesem Duell büßten die Lorscher 102 LP ein, was einer Vorentscheidung gleichkam. Die Schlussachse hatte gegen überragende Gegner nicht den Hauch einer Chance und verlor alle 8 Satzpunkte. Michael Straub (571) blieb dabei etwas hinter den Erwartungen zurück. In seinem ersten Rundenspiel in der ersten Mannschaft nach langer Verletzungspause zeigte Jurek Osinski eine tolle Vorstellung (610), musste sich aber mit 22 Kegel M. Lallinger geschlagen geben. Nach dem Ausscheiden aus dem Pokal können sich die Nibelungen nun ausschließlich auf den Abstiegskampf konzentrieren. (hub)

6. Spieltag

1. Bundesliga: SKK Chamtal Raindorf – Nibelungen Lorsch 6:2 (3626:3536)

Die Seuche geht weiter. Trotz 13:11 Satzpunkte und teilweise guten Ergebnissen gab es die 6. Niederlage, die 5. Pleite, die nicht hätte sein müssen. Dabei begann es nicht schlecht. Ralf Müller (568) unterlag mit 2:2 ganz knapp, Thorsten Gutschalk (632) gewann mit 3:1, obwohl Gegenspieler Christian Schreiner (643) Tagesbester wurde. Im Mittelpaar gewann Michael Straub (606) gegen Alexander Raab (583), Frank Gutschalk (600) spielte 2:2, musste sich aber Radek Hejhal (624) geschlagen geben. Das Unglück nahm in der Schlussachse seinen Lauf. Jochen Steinhauer (595) erzielte ein 2:2 und unterlag gegen Milan Svoboda lediglich mit 2 Kegel. Holger Walter fand überhaupt keine Bindung zu den Bahnen und wurde gegen Manuel Ott ausgewechselt. Zus. erzielten sie beschämende 535 LP und mussten sich Philipp Grötsch (599) entscheidend geschlagen geben. Das einzig Positive an diesem 6 Spieltag war die Tatsache, dass die mitabstiegsgefährdeten Mannschaften von Breitengüßbach, Kipfenberg und Amberg ebenfalls deutlich unterlagen. Am 11.11. (helau) geht’s weiter. Dann gastiert das Spitzenteam von Staffelstein in Lorsch. Und am Schluss der Vorrunde noch das Abstiegsspiel in Amberg. Und dann sehen wir weiter. (hub)

2. Bundesliga: KV Liedolsheim I – Nibelungen Lorsch II 2:6 (3407:3409)

Wie aus dem Endergebnis unschwer abzulesen ist, war es ein Spiel spannend bis zum letzten Wurf. Im Gegensatz zu ihrer eigenen ersten Mannschaft hat die Zweite in dieser Runde das nötige Glück und belegt weiter einen guten Mittelfeldplatz. Das Spiel begann mit einem enttäuschenden Thomas Wesch (521), Mitspieler Patrick Günther (553) konnte seinen Punkt knapp gewinnen. Im Mittelpaar hatte Daniel Saal (561) keine Chance und unterlag deutlich. Mitspieler Stefan Wernz (591) zeigte starken Kegelsport und siegte deutlich. Die Schlussachse musste einen knappen Rückstand aufholen, was letztlich gelang. Sowohl Jurek Osinski (596) als auch Marinko Ruzic (587) spielten sehr stark und gewannen jeweils mit 3:1. (hub)